UPDATE 15.6.

Die Region um Triest ist bereit für Strandbesucher. Diese Informationen betreffen unsere Campingplätze von Lignano, über Grado weiter östlich bis Marina Julia.

Schnell, bunt, gemütlich, nachhaltig, aufmerksam und sicher: mit diesen Schlüsselbegriffen beschreibt die italienische Region Friaul-Julisch Venetien ihr Modell für Strandbesuche in diesem Jahr. Die 130 Kilometer lange Küste zieht sich von Lignano Sabbiadoro, Grado, Marina Julia und über die Lagune bis zum Golf von Triest.

Beispielsweise würden die Strände der Region jeden Tag mit einer anderen Farbe gekennzeichnet. Einlass erhält, wer ein entsprechend farbiges Armband trägt. Dieses bekommen Gäste ausgehändigt, die ihren Platz zuvor über eine einheitliche Internet-Plattform gebucht haben. Bereits 50 der 69 Strandbäder haben sich dem Auftritt angeschlossen. Hier ist der Link dazu.

Der Einlass erfolge dann schnell und einfach per QR-Code, erläutert Lucio Gomiero, Chef des Fremdenverkehrsamts Friaul-Julisch Venetien. Zudem garantiere diese Methode den Gästen einen sicheren Platz am Strand, der sich zudem in einem grösseren Abstand als gesetzlich vorgeschrieben zu den anderen Plätzen befinde. Das farbige Armband ermögliche es in Verbindung mit einer App, sich vor Ort Essen und Getränke zu bestellen. Diese könne man sich servieren lassen.

Neben dem Corona-Schutz stehe das Thema Nachhaltigkeit im Fokus, sagte Gomiero. So wurden die Eingänge zu den Stränden aus Holz geschaffen, das vom Wirbelsturm Vaia übrig geblieben ist. Dieser hatte grosse Waldflächen in der Region zerstört.

Friaul Julisch-Venetien gehörte zu den in Italien nur wenig von Corona betroffenen Regionen. Die Zahl der Ansteckungen ist mit denen in der Schweiz, Deutschland und Österreich vergleichbar und sehr weit von den Zahlen in der Lombardei entfernt.

Dies ist Gomieros Worten zufolge dem Umstand zu verdanken, dass die Regionalregierung frühzeitig strenge Massnahmen verhängt habe, welche von den Menschen mit hoher Disziplin befolgt worden seien.


„Wann kommt das Meer“? Die italienische Adria mit seinem bekannten Meer ist für die meisten Sonnenhungrigen aus der Schweiz das am schnellsten zu erreichende Meer. Nicht umsonst strömen im Sommer Völkerschaaren über die Pässe gegen Süden ans liebliche Meer. Und die eingangs erwähnte Kinderfrage kann schon kurz nach der Grenze mit einem „bald“ beantwortet werden.

Die italienische Adria geht in zwei Richtungen: jene um die Weltstadt Venedig mit der Lagune, dem Lido di Jesolo und bis zu den Stränden um Triest- nennen wir sie hier obere Adria. Die andere geht in südlicher Richtung runter nach Ravenna. Die Distanzen zu beiden Regionen ab der Schweiz sind vergleichbar.

Die Sandstrände um Venedig fallen flach zum Meer ab, weshalb sie ganz besonders für kleinere Kinder geeignet sind, denen etwas Meer reicht – leichte Wellen und ganz viel Sand für die vielen Sandburgen etc. Ein ideales Meer auf jeden Fall, um Kindern das Meer zum ersten Mal zu zeigen. Die Region obere Adria um Venedig hat ganz viele Campingplätze – oft sind diese Platz an Platz gereiht. Die bekannten Badeorte sind Jesolo, Caorle, Bibione, Eraclea Mare oder Grado.

Chioggia ist ein bekannter Badeort an der südlichen Adria, die Stadt ist ebenso wie Venedig auf Holzpfählen errichtet, weshalb sie auch „Klein-Venedig“ genannt wird. Die Altstadt ist über eine Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Das Po-Delta ist heute ein grosser Natur-Park. In grossartiger Landschaft finden sich bekannte Städtchen wie Rosolina Mare, auf einer langen Halbinsel gelegen, von Lagunen und Adria umgeben und bekannt für feinsten, goldenen Sand. Der Strand von Boccasette ist ein Geheimtipp: auf einer winzigen Insel weit entfernt von allem und über kilometerlange Strassen durch dem Meer abgerungenes Land zu erreichen, ein fast unberührter Ort mit wenigen Bädern und Bewirtungsmöglichkeiten. Barricata am südlichen Ende des Po-Deltas hat einen kleinen Hafen und ist beliebt bei Sportfischern und perfekt für Ferien in unberührter Natur.

Unsere Plätze an der oberen Adria

Ca’Savio
Jesolo Mare
Marina di Venezia
Marina Julia
San Francesco (Caorle)
Sant‘ Angelo
Waikiki